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Dragon Magazine #6

1. Juni 2011
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Dragon #6

Der sechste Drache bietet wieder ein Gemisch verschiedener Artikel, wobei das Regelmaterial etwas den Kürzeren zieht Mal schauen, ob diesmal was für mich dabei ist.

Guy W. McLimore, Jr (das waren noch Namen :D) beginnt mit einer alternativen Eingangssequenz für James Ward’s Metamorphosis Alpha. In dieser sind die Spieler aus menschlichem Genmaterial gezüchtete Klone der alten Schiffsbesatzung (bzw. weil ein bissl was schiefgelaufen ist vielleicht auch Mutanten), die geschaffen wurden, um das havarierte Schiff zu reparieren. Dummerweise (abgesehen von den Mutationen) machen teilweise Amnesie und der Mangel an Spezialausrüstung das Ganze zu einer Herkulesaufgabe, was die Charaktere dazu zwingt, das Schiff zu durchsuchen.

Der Artikel ist mit mehreren Zufallstabellen angereichert, mit dem die Spieler den möglichen Grad ihrer Mutation und ihre Fähigkeiten auswürfeln können, die ihre Originale einst besaßen.

Kleine Anmerkung nebenbei: Reprints der 1. Auflage können recht billig bei Drivethru und RPGNow erworben werden. Wie auch eine für D&D 4E geschriebene Version. Sag ich nur, weil ich ein großes Herz für ein so abgefahrenes Setting habe, zumal das ja zu einer Zeit entstand, als sich das Rollenspiel an sich gerade mal etablierte.

Ronald C. Spencer, Jr. (noch einer) stellt in Sea Trade in D&D Campaigns ein recht abstraktes, aber auch sehr kompaktes System für den Einbezug von Seehandel in einer Kampagne vor, das den Seeweg eines Handelsschiff über mehrere Häfen hinweg nachzeichnet, in denen jeweils Handel betrieben wird (dargestellt durch eine prozentuale Chance, Gewinn oder Verlust zu erzielen). Eingebaut ist auch ein in Abhängigkeit von der Länge der Seereise wachsendes Risiko, das komplette Schiff zu verlieren.

Wie die Handelsreise genau ablaufen soll, bleibt dabei dem Spieler überlassen. Der Ausgang unterliegt allerdings der alleinigen Kontrolle des SL, insbesondere erfährt der Spieler keine Zwischenstände. Letzten Endes läuft es also nur auf das Spannungsmoment hinaus, ob der Spieler seinen Einsatz wieder (und ob mit Gewinn oder Verlust) zurückbekommt. Im Spiel direkt ist der Effekt also eher gering, allerdings (ich hab die Wahrscheinlichkeiten nicht durchgerechnet) sieht das nach einer recht eleganten Grundlage für einen Spielleiter aus, der so etwas in großem Massstab in seiner Welt verwenden möchte.

M.A.R. Barker ist dieses Mal mit dem Legions of the Petal Throne Painting Guide vertreten, in dem er ziemlich detailliert das Aussehen der durch die für das Spiel veröffentlichte Miniaturenreihe dargestellten Personen und Monster beschreibt. Eigentlich ziemlich cool, wenn sich der Schöpfer eines Settings sogar um solche Details kümmert.

Ein gewisser Morno schreibt und illustriert „The Forest of Flame„, eine Kurzgeschichte über einen Zauberlehrling, der sich allerdings nicht mit einem Besen begnügte, sondern gleich einen ganzen Dämon zu beschwören versuchte. Funktionierte zwar nicht, die Folgen sind aber dennoch desaströs. Spannend geschrieben, wenn ich auch die Pointe am Schluss nicht besonders mochte

Auch James Ward ist wieder dabei, mit einer weiteren Reihe von Klarifizierungen für Metamorphosis Alpha.

In Kapitel 6 von The Gnome Cache wird es nun tatsächlich spannend, als Dunstan seine erste große Schlacht erlebt. Die allerdings eine völlig unerwartete Wendung nimmt.

Ansonsten gibt es noch optionale Regeln zur Bestimmung psionischer Fähigkeiten (David W. Miller) und ein alternatives Moralsystem auch für Spielercharaktere (Jim Hayes und Bill Gilbert). Jaha, damals wurde noch ausgewürfelt, ob der eigene Charakter mutig ist oder nicht.

Finieous Fingers hat seinen dritten Auftritt, in dem er fast dasselbe Schicksal erleidet, wie seine Kumpels Fred und Charlie. Zum Glück kommt gerade noch rechtzeitig ein Magus ex Machina vorbei.

Featured Creature bildet dieses Mal den Abschluss mit dem Todesengel aus der Feder John Sullivans, der außerdem eine ziemlich nette Illustration beigesteuert hat.

Fazit: Die Idee zum Seehandel gefällt mir sehr gut, Material zu Metamorphosis Alpha lese ich auch immer gerne und nachdem nun auch The Gnome Cache an Fahrt aufnimmt, bin ich es eigentlich ganz zufrieden. Und immerhin schaffen es auch schon die ganz frühen Dragons immer mal wieder, meine Gehirnräder ins Rotieren zu bringen.

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